Kooperationspartner

GIGA

Das GIGA German Institute of Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien in Hamburg ging nach einem Restrukturierungsprozess im Jahr 2006 aus dem 1964 gegründeten Deutschen Übersee-Institut hervor. Das Institut ist die größte deutsche und eine der größten europäischen Forschungseinrichtungen für Area Studies und Comparative Area Studies. Die Forschung konzentriert sich auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Nordafrika, Nah- und Mittelost. Die Regionalforschung beschäftigt sich außerdem mit Entwicklungen in den Nord-Süd- und Süd-Süd-Beziehungen.
Das GIGA verfügt über das größte außeruniversitäre Informationszentrum für Area Studies und Comparative Area Studies in Deutschland. Die vier regionalen Fachbibliotheken sammeln Literatur zu wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost.
Der Bestand umfasst 190.000 Bücher und rund 750 laufend gehaltene Zeitschriften sowie elektronische Dokumente, Presseausschnitte, elektronische Pressearchive und Datenbanken zur Regionalforschung. Das Informationszentrum ist öffentlich zugänglich und wird als Präsenzbibliothek mit Wochenendausleihe geführt. Die Publikationen stehen weitgehend auch über Fernleihe (roter Leihschein) zur Verfügung. Die Fachbibliotheken beschaffen im Rahmen der Sondersammelgebiete im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nichtkonventionelle Literatur, so genannte "Graue Literatur" aus den jeweiligen Regionen.
Der Großteil der Bibliotheksbestände ist in der Datenbank World Affairs Online-WAO des Fachinformationsverbunds "Internationale Beziehungen und Länderkunde" (FIV-IBLK) nachgewiesen, einem Zusammenschluss von zwölf unabhängigen deutschen und einem skandinavischen Forschungsinstitut, die ein gemeinsames Informationsnetzwerk bilden.
Das GIGA ist mit den Angeboten seiner Regionalabteilungen an den Virtuellen Fachbibliotheken Cibera.de, CrossAsia, MENALIB und IlissAfrica beteiligt.

SUB Göttingen

Die Universitätsbibliothek Göttingen wurde 1734 zugleich mit der Universität gegründet. 1949 wurde sie auch Staatsbibliothek, da sie eine wesentliche Rolle in der überregionalen Literaturversorgung spielt. Seit 1922 betreut die Bibliothek eine Reihe von Sondersammelgebieten, darunter seit 1947 auch Altaistik, also das SSG 6.26 "Altaische und paläoasiatische Sprachen, Literaturen und Kulturen", das zusammen mit dem ebenfalls in Göttingen angesiedelten SSG 7.50 "Finnougristik" fast das gesamte Zentral-, Mittel- und Nordostasien abdeckt.
Für die SUB Göttingen ist die enge Verzahnung mit der universitären Forschung und Lehre prägend, gerade auch im Bereich der Zentral- und Ostasienkunde, die in den 20er Jahren des 20.Jh. durch den Mongolisten, Mandschuristen und Sinologen Erich Haenisch aufgebaut wurden. Im Bereich des SSG 6.26 sind an die 200.000 Bände vorhanden, zu denen die übrigen Ostasiatica kommen.